10.02.-12.02.2026 – DaLi, entspannen am See
Mit dem Zug fahren wir heute weiter nach DaLi. Mit seinen vier Millionen Einwohnern auf 1’900 Metern etwas überschaubarer. Die Sitzplätze im Zug müssen vorgängig reserviert werden und mit dem Reisepass kann man durch eine Schleuse einchecken. Alles funktioniert einwandfrei und bald darauf brausen wir mit 190 Sachen nach DaLi. Von Highspeed haben wir doch etwas mehr erwartet. Zum Glück haben wir ein Hotel ausserhalb von DaLi gebucht. DaLi selbst ist nichts zum Verweilen. Unser Hotel liegt in einem kleinen Dorf direkt am See. Als wir unser Zimmer betreten, trauen wir unseren Augen kaum. Das grosse Bett liegt offen im grossen Raum. Angrenzend eine kleine Sitzecke mit Tee Set inklusive Tee, einem Whirlpool und Blick auf den See. Fantastisch! Nebenan gibt es ein Restaurant. Um den Hunger zu stillen, wagen wir eine Kostprobe. Der Kellner hilft uns liebevoll über sein WeChat. Das Essen ist hervorragend. Immer noch mit den bekannten kleinen Knöchelchen, doch alles in allem sehr gut. Den Nachmittag geniessen wir in der Sonne und lauschen mit einem Bier am Ufer einem Strassenmusiker. Es wird noch besser. Zurück im Zimmer testen wir den Tee und giessen ihn auf, wie wir es in Kunming bereits gelernt haben. Dann gleiten wir in den warmen Whirlpool. So gefällt uns China.
Vor dem Hotel vermietet ein netter alter Herr Fahrräder für zwei Franken am Tag. Mit diesen fahren wir dem See entlang. Erkunden die kleinen Dörfer und amüsieren uns über die einheimische Bevölkerung. Ein Chinese im Urlaub mietet gerne traditionelle Kleider und macht ein Fotoshooting. Einmalig, diesem Treiben zuzuschauen macht Spass. Wir dürfen uns einem Photographen anschliessen und ein paar Bilder von einer traditionellen Chinesin schiessen. So stellt man sich China vor. Am zweiten Tag DaLi spazieren wir durch die Felder. Die fleissigen Chinesen machen hier alles von Hand. Sähen, wässern, ernten. Unglaublich, dass das vermeintlich moderne China hier ohne maschinelle Hilfe arbeitet. Bei einem Tempelbesuch klopf eine Frau bei Stef auf die Schulter und deutet auf die Arbeiterstatue. Sie erklärt mit viel Mimik in Mandarin, dass diese Arbeiterstatue die wichtigste und die meist angebetete ist in ihrem Tempel. Eine wunderschöne Begegnung. Zur Stärkung kehren wir in einem kleinen Teehaus ein und suchen unseren Weg durch die Felder zurück zum See.
P.S. Das Essen war an allen Tagen hervorragend, wie man es sich beim Chinesen vorstellt. Bis auf die Knochen und die sehr kleinen Shrimps mit Kopf und Schale, welche wir fälschlicherweise bestellt haben.
13.02.-15.02.2026 – Lijiang, eine Perle in den Bergen
Pünktlich holt uns ein Fahrer beim Hotel ab und bringt uns zum Bahnhof. Die Zugfahrt ist mehrheitlich in einem Tunnel. Wenn der Zug einmal kurz im Offenen fährt, geht ein Raunen durch das Abteil und eine traumhafte Berglandschaft zeigt sich. In LiJiang befinden wir uns bereits auf 2’400 Meter. Von der Baumgrenze oder von Schnee sieht man weit und breit keine Spur. Ausser ganz hinten. Dort türmt sich der Yulong Xueshan, auch bekannt als Jadedrachen- Schneeberg und macht mit seinen 5’596 Metern seinem Namen «Schneeberg» nur knapp Ehre.
In unserem Hotel in der Altstadt werden wir herzlich mit Tee und Blumengebäck willkommen geheissen. Über die Übersetzungs-App erklärt uns der Hotelier die Besonderheiten von LiJiang und bietet uns einen Ausflug auf den Schneeberg an. Das Angebot klingt gut. Wir buchen dieses spezielle Erlebnis für den übernächsten Tag. Nach einem superfeinen Mittagessen (lokaler Fisch, leider mit vielen Gräten) erkunden wir die Altstadt. Kleine Gassen mit vielen Blumen und Lampions zeichnen das Ortsbild. Unser Weg führt über die Natursteingassen, über kleine Brücken und entlang eines Baches bis hin zu einem Punkt, wo man China sieht, wie es im Bilderbuche steht. Vor uns ein Teich. Über diesen führt eine Brücke zum Tempel und im Hintergrund sieht man die hohen Schneeberge. Ein fantastischer Ort zum Verweilen. Auf dem Rückweg trinken wir an einem kleinen Stand ein Bier mit einer chinesischen Familie. Diese haben so Freude an uns, dass wir ein schönes Gruppenbild schiessen. Auch am zweiten Tag erkunden wir weiterhin die verwinkelte Altstadt. Überall treffen wir wieder auf traditionell angezogene Chinesen beim Fotoshooting. Das Bild passt zur Altstadt. Einfach malerisch. Unser Hotelier nimmt uns mit in eine alte Teestube zum Tee probieren, weil wir etwas Tee kaufen wollen. Das Tasting ist unschlagbar. Der Verkäufer schenkt uns zuerst einen Grüntee für anscheinend 10'000 Yuen das Kilo ein. (Yuen:CHF zirka 11:1) Der Schwarztee soll noch exquisiter sein. Er erklärt uns viel über die chinesische Teetradition und den Tee selbst. Zum Schluss kaufen wir etwas günstigeren, aber nicht minder feinen Tee und freuen uns über ein solch gelungenes Tasting.
Um viertel vor Sechs werden wir mit dem Minibus abgeholt. Der Fahrer und Tourguide spricht kein Englisch und übersetzt leider auch fast nichts über das App. Er drückt uns zwei Sauerstoff- Dosen in die Hand und wünscht uns bei einer Busstation einen schönen Tag. Zwei junge Chinesen neben uns nehmen uns bei der Hand und führen uns. Zuerst geht es durchs Blue Moon Valley. Als wir dem kleinen Teich entlang über die Flussbecken durchs Tal spazieren, rötet sich der Firn. Der Yulong Xueshan Schneeberg gehört zu den Ausläufern des Himalayas. Hier sind wir ihm schon nah. Mit unseren chinesischen Freunden nehmen wir den Bus weiter bis zur Gondelstation. Es erinnert Stark an die Schweiz. Ein paar Busse, Gondeln die über Holzchalets fahren und viele Chinesen. Der grosse Unterschied ist, dass wir uns bereits bei der Talstation auf über 3’000 Meter befinden. Mit der Gondel geht es zügig hoch. Die Baumgrenze überschreiten wir erst irgendwo zwischen 3’500 und 4’000 Metern. Die Luft bei der Bergstation auf 4’506 Meter ist merklich dünner. Durch den schnellen Aufstieg ist man froh, um ab und zu einen Zug aus der Sauerstoff- Dose zu bekommen. Über viele Stufen geht es hoch bis auf 4’680 Meter über Meer. Wir lassen uns Zeit und atmen schwer. Ein wenig Schnee hat es hier. Die Gletscher sind praktisch verschwunden. Dieses Jahr sei niederschlagsarm, lassen wir uns sagen.
Das Panorama ist dennoch wunderschön. Hier oben trennen wir uns von unseren «Führern», da sie die Höhe nicht so gut verträgt und wir die Berge etwas geniessen wollen. Zurück im Tal suchen wir nach unserem Minibus. Auf Anhieb finden wir diesen. Doch niemand von der Gruppe ist anwesend. Wir sind froh, haben wir es zurückgeschafft. Da kommt unser «Guide» um die Ecke. Was macht ihr hier? Wir haben euch «gesucht». Jaja… Er führt uns zurück und meint, ihr könnt noch die «Impressions LiJiang» ansehen. Was auch immer das ist. Hier finden wir auch unsere chinesischen Freunde wieder und betreten gemeinsam eine Arena. Jetzt bleibt uns der Atem weg. Die «Minderheiten», wie die Völker aus dem Himalaya hier abschätzig genannt werden, führen uns mit Gesang und Tanz in ihre Traditionen ein. Auf einem Display können wir in Englisch lesen, was ihre Kultur ausmacht. Wir sind zu Tränen gerührt ab diesem Schauspiel. Zusammen mit der Kulisse im Hintergrund ein weiteres unvergessliches Erlebnis.
16.02.-18.02.2026 – Shangri-La, ein Hauch von Tibet
Einmal mehr warten wir auf den Zug. Nach dem Check-In stehen wir in der Schlage beim Einsteigepunkt für unseren Wagen. Der Zug hält eine halbe Wagenlänge versetzt. Jetzt werden unsere chinesischen Mitreisenden nervös. Sie rennen, drängeln und hetzten. Conny kann sich nicht mehr halten vor lauter lachen. Stef macht es wie es die Chinesen es vorleben und drängelt sich spasseshalber nach vorne, nervös, bis zum reservierten Sitzplatz. Umso schöner ist das Eintreffen im entspannten Shangri-La. Die tibetische Tradition ist überall spürbar. Unser Hotel ist heimelig mit dem vielen geschnitzten Holz und der Heizung. Zur Begrüssung erhalten wir schmackhaftes, getrocknetes Yak-Fleisch. Den ersten Nachmittag nutzen wir zur Akklimatisierung auf den 3'300 Metern und machen noch nicht viel. Am Abend gehen wir in einem tibetischen Restaurant essen. So gut haben wir in China noch nie gegessen. Nach dem Essen geht es langsam ins Hotel zurück. Wir liegen bereits im kuschelig warmen Bett, als wir von überall her Feuerwerk hören. Rasch hüpfen wir aus den Federn und gehen in die Nacht hinaus. Eine super Idee. Der Tempel in der Altstadt mit seiner grossen Gebetsmühle ist wunderschön beleuchtet. Auf dem grossen Platz feiern die Chinesen den ersten Tag vom chinesischen Neujahr in vollen Zügen. Ein Musikant spielt. Es wird miteinander getanzt. Und jeder lässt seine Böller und Feuerwerkskörper knallen. So viel Feuerwerk von Einzelpersonen kann man fast nicht glauben. Aber ja, wer hats erfunden? Die Chinesen gehen jedoch auch etwas leichtsinnig mit dem feurigen Spielzeug um. Sie lassen es inmitten der Gassen und der Leute los. Wir müssen einmal stark zurückweichen, dass wir nicht getroffen werden. Um Mitternacht liegen wir bereits wieder im Bett. Ohne auf die Uhr zu sehen, wissen wir, dass es 00:00 Uhr sein muss. So viel Feuerwerk auf einmal haben wir noch nie gehört. Wir ziehen den gefütterten Bademantel an und gehen auf die Hotelterrasse. Aus der Ferne sehen wir vielen Raketen, welche den Himmel erleuchten. In unseren Augen kennen die Chinesen auch hier kein Mas.
Heute machen wir uns auf den Weg zum bekannten tibetischen Kloster «Ganden-Songtsenling». Der stündige Fussmarsch durch die Stadt ist auf dieser Höhe anstrengend. Etwas von der Stadt Shangri-La zu erkunden, ist trotzdem spannend. Beim Kloster angekommen, bleibt uns die Spucke weg. Ein riesiger Tempel nach dem anderen. In vielen sind Mönche am Beten und Singen. Heutzutage leben noch immer 700 Mönche im Kloster. Jedoch hat es derart viele Touristen, dass es nicht mehr authentisch wirkt. Im Haupttempel kann man die Treppen hochsteigen und hat vom Dach einen sagenhaften Blick über die Berge und die reich verzierten Dächer. Am See entlang spazieren wir retour zum Eingang. Dort versuchen wir ein Taxi zu finden. Wir sind fix und fertig vom Erkunden auf dieser Höhe. Endlich kommt ein Taxi. Wir machen im Hotel eine Siesta und gehen später zu einem traditionellen tibetischen Hot-Pot-Essen mit Yak-Fleisch. Ein weiterer Gaumenschmaus. Shangri-La gefällt uns definitiv am besten von unserer Chinareise. Den letzten Tag schlendern wir auf den Hügel bei der Hauptstadt. Dort ist nochmals ein Tempel. Jedoch ist der touristisch nicht gross beworben. Der Aufstieg hat sich gelohnt. Mit wenigen Einheimischen sind wir im Tempel. Conny setzt sich spontan hin und meditiert. Der Mönch scheint für sie gebetet zu haben, da er sie im Anschluss mit einem Weihwasser segnen möchte und dafür gerne eine kleine Gabe hätte. Ein sehr stimmiges Erlebnis. Erfüllt kehren wir in die touristische Altstadt zurück. Auf dem Weg kommen wir an einer Bäckerei vorbei und kaufen uns ein super riechendes Brot für die morgige Zugfahrt. Nochmals geniessen wir ein fantastisches Yak-Essen und sind parat, diesen tibetischen Ort zu verlassen.
19.02.-21.02.2026 – Chengdu und die Grossen Pandas
Die lange Zugfahrt führt uns durch neue Regionen. Wir schauen aus dem Fenster und plötzlich, genau auf Fensterhöhe, als wir über eine Brücke fahren, fliegt ein wunderschöner Adler dicht am Zug vorbei. Auch wenn dieser Anblick nur ein kurzer Moment ist, ist er wunderschön. Ein Adler so nah im Flug zu sehen. Unbezahlbar. Anfänglich sehen wir immer wieder eine Yak-Herde. In der ferne grüssen noch einmal die Ausläufer des Himalayas. Später fahren wir an Felder und Seen vorbei, bis wir mit einer kleinen Verspätung in Chengdu ankommen. Auch wenn wir in einer fremden Millionen Stadt sind, finden wir den Weg mit der Metro zum Hotel einfach. Metro fahren ist das Einfachste in China, da alles ebenfalls auf Englisch angeschrieben ist. Der schmale Eingang zur Rezeption lässt uns etwas die Stirne runzeln. Die Reception selbst ist mehr eine Abstellkammer. Wo sind wir jetzt gelandet? Die nette Dame registriert uns und führt uns durch einen anderen Eingang in den elften Stock in ein schönes Stadt-Appartement.
Chengdu ist die Hauptstadt der Provinz Shizuan. In diesem Teil von China leben die Grossen Pandas. Gerne wollen wir diese grossen, gemütlichen Bären einmal beobachten. Um sie in den umliegenden Bergen zu suchen, fehlt uns die Zeit. Deshalb fahren wir mit der Metro zum städtischen Panda Rettungs- und Geburtenzentrum. Um diese Attraktion zu erleben, stehen wir mit tausenden anderen lokalen Individuen an. Diese sind nicht gross und gemütlich, sondern klein und nervös. Eigentlich sollten wir an dieser Stelle umdrehen, doch die Schlange hibbeliger Chinesen drückt uns schnell vorwärts und kaum, dass wir uns versehen, stehen wir mit all diesen Leuten im Park. Das Gedränge lichtet sich ein wenig. Bis wir an das erste Gehege kommen. Jetzt spürt sich der Chinese nicht mehr. Egal ob Mann oder Frau, alt oder jung, alle quetschen sie sich ans Fenster, um den ersten Grossen Panda zu bestaunen. Sie drängeln und schubsen. Es macht keine Freude hier zu sein. Wir befinden uns mitten im Getümmel und können doch auch einen Blick auf den knuddeligen Bären werfen. Der Weg aus dem Menschenknäuel muss man sich verdienen. Ein paar Schritte weiter kriegen wir wieder Luft. Der ganze Zauber ist uns gehörig verleidet und dieser Nation wünschen wir gerade nichts Gutes. Hier gehen wir einen Weg durch die Grünanlage wo es, welch ein Wunder, fast keine Leute hat. Es ist ruhig. Ok, wahrscheinlich war es das auch mit den Pandas, doch lieber Stille und Luft, als was uns vorhin passiert ist. Einige Schritte weiter sitzt doch tatsächlich gemütlich ein Grosser Panda und kaut auf seinem Bambus. Ein paar interessierte Familien geniessen den Anblick. Wir machen es ihnen gleich. Ein selten gemütliches Tier sitzt da vor uns. Einige Minuten bestaunen wir den Grossen Panda mit seinen knuffigen schwarzen Ohren, den riesigen Pranken und einem Ausdruck im Gesicht der jedes Herz zum Schmelzen bringt. Als wir unser Interesse gestillt haben, spazieren wir weiter durch den Park. Wir können nicht anders, als uns über die Chinesen zu wundern, amüsieren und doch auch zu nerven. Lange halten wir es nicht mehr aus und wir suchen den Weg zurück ins Herzen von Chengdu.
Chengdu ist die Hauptstadt der Provinz Shizuan. In diesem Teil von China leben die Grossen Pandas. Gerne wollen wir diese grossen, gemütlichen Bären einmal beobachten. Um sie in den umliegenden Bergen zu suchen, fehlt uns die Zeit. Deshalb fahren wir mit der Metro zum städtischen Panda Rettungs- und Geburtenzentrum. Um diese Attraktion zu erleben, stehen wir mit tausenden anderen lokalen Individuen an. Diese sind nicht gross und gemütlich, sondern klein und nervös. Eigentlich sollten wir an dieser Stelle umdrehen, doch die Schlange hibbeliger Chinesen drückt uns schnell vorwärts und kaum, dass wir uns versehen, stehen wir mit all diesen Leuten im Park. Das Gedränge lichtet sich ein wenig. Bis wir an das erste Gehege kommen. Jetzt spürt sich der Chinese nicht mehr. Egal ob Mann oder Frau, alt oder jung, alle quetschen sie sich ans Fenster, um den ersten Grossen Panda zu bestaunen. Sie drängeln und schubsen. Es macht keine Freude hier zu sein. Wir befinden uns mitten im Getümmel und können doch auch einen Blick auf den knuddeligen Bären werfen. Der Weg aus dem Menschenknäuel muss man sich verdienen. Ein paar Schritte weiter kriegen wir wieder Luft. Der ganze Zauber ist uns gehörig verleidet und dieser Nation wünschen wir gerade nichts Gutes. Hier gehen wir einen Weg durch die Grünanlage wo es, welch ein Wunder, fast keine Leute hat. Es ist ruhig. Ok, wahrscheinlich war es das auch mit den Pandas, doch lieber Stille und Luft, als was uns vorhin passiert ist. Einige Schritte weiter sitzt doch tatsächlich gemütlich ein Grosser Panda und kaut auf seinem Bambus. Ein paar interessierte Familien geniessen den Anblick. Wir machen es ihnen gleich. Ein selten gemütliches Tier sitzt da vor uns. Einige Minuten bestaunen wir den Grossen Panda mit seinen knuffigen schwarzen Ohren, den riesigen Pranken und einem Ausdruck im Gesicht der jedes Herz zum Schmelzen bringt. Als wir unser Interesse gestillt haben, spazieren wir weiter durch den Park. Wir können nicht anders, als uns über die Chinesen zu wundern, amüsieren und doch auch zu nerven. Lange halten wir es nicht mehr aus und wir suchen den Weg zurück ins Herzen von Chengdu.
Was sollen wir hier noch. Obwohl unsere Herzen vom Grossen Panda erfüllt sind, mögen wir gerade nicht mehr in China sein. Etwas stinkig gehen wir einem Fluss entlang und finden einen ruhigen Teegarten. Die nette Frau erklärt uns die wirren Zeichen auf der Karte und empfiehlt uns je einen Tee. Das tut gut. Sonne und die chinesische Tradition zum Entspannen. Später kaufen wir uns noch zwei Biere und sitzen an der Promenade. Hinter uns ein westliches Restaurant. Das Essen hält nicht, was es verspricht. 400g Fleisch sollen auf dem Teller sein. Es sind eher nur 100g, was unsere Meinung von dem besuchten Land noch einmal gehörig mindert. Mit einem Groll im Bauch decken wir uns mit weiteren Bieren ein und spülen den Frust im Hotelzimmer runter.
Der letzte China Tag bricht an. Wir sind hungrig, da wir gestern im Frust nicht viel zum Beissen bekommen haben. Wir suchen ein Frühstück und werden im KFC fündig. Auf Chinesisch haben wir keine Lust mehr. Den ganzen Tag schlendern wir durch die Stadt und am Fluss entlang. Ein gutes Rindsfilet perfekt zubereitet finden wir in einem Einkaufsladen im Untergrund. Man muss nur wissen wo. Auch wenn der Ort nicht so schön ist, ist das Essen klasse. Die letzten Stunden schlagen wir tot und sind froh, als wir uns mit der Metro Richtung Flughafen begeben. Unser letzter und einziger Langstreckenflug auf unserer Reise liegt vor uns und bringt uns ein ganzes Stück westwärts auf die heimische Kontinentalplatte.
Der letzte China Tag bricht an. Wir sind hungrig, da wir gestern im Frust nicht viel zum Beissen bekommen haben. Wir suchen ein Frühstück und werden im KFC fündig. Auf Chinesisch haben wir keine Lust mehr. Den ganzen Tag schlendern wir durch die Stadt und am Fluss entlang. Ein gutes Rindsfilet perfekt zubereitet finden wir in einem Einkaufsladen im Untergrund. Man muss nur wissen wo. Auch wenn der Ort nicht so schön ist, ist das Essen klasse. Die letzten Stunden schlagen wir tot und sind froh, als wir uns mit der Metro Richtung Flughafen begeben. Unser letzter und einziger Langstreckenflug auf unserer Reise liegt vor uns und bringt uns ein ganzes Stück westwärts auf die heimische Kontinentalplatte.










