17.01.-21.01.2026 – Bangkok
Der Zug fährt mit ein wenig Verspätung in den Bahnhof von Ipoh ein. Schnell finden wir unseren Platz und der Zug rollt an. Langsam verlassen wir die Stadt und fahren an grün geprägter, teils hügliger Landschaft, vorbei. Wir passieren grosse Palmenplantagen, Reisfelder und kleine Dörfer. Herrlich das Land aus dem Zug zu bestaunen. Mit einer guten Stunde Verspätung treffen wir in Padang Besar ein. Hier können wir zu Fuss im Bahnhof über die Grenze nach Thailand. Wir haben noch ein paar Stunden, bevor unser Nachtzug losfährt. Nachdem wir unsere letzten malaysischen Ringgit für Getränke ausgegeben haben, spazieren wir zur Abschrankung in Richtung Thailand. Die Zöllner werden die Grenze eine Stunde vor Zugabfahrt öffnen. Beim Warten kommen wir in ein schönes Gespräch mit einem thailändischen Ehepaar. Sie wohnen in der Nähe zur Grenze nach Kambodscha. Momentan sei es ruhig. Bei den Unruhen verlieren jedoch beide Länder viel und gewinnen tut niemand. Sie hoffen, dass auch die Regierung bald Frieden schliessen wird. Pünktlich fährt der Zug nach Bangkok los. Unser Zugabteil ist weitgehend leer. Wir stellen den portablen Tisch auf und beginnen ein Spiel. Als es gegen Abend geht, sind wir etwas verwundert, da wir gesehen haben, dass wir keinen Speisewagen haben. Wir hatten uns auf diesen Verlassen und kein Essen eingekauft. Zur Not haben wir Popcorn. Am nächsten Bahnhof macht der Zug einen Halt und schwupp haben wir diverse lokale Verkäuferinnen im Zugabteil. Sie servieren herrlich duftendes Poulet und Reis. Allerdings finden wir die Preise etwas hoch und handeln ein wenig. Sie gibt uns einen besseren Preis, nimmt aber auch eines der gut duftenden Poulet Stücke retour. Beide Parteien schmunzeln. Wir verschlingen das Poulet und den Reis und haben nach wie vor Hunger. Wow, jetzt kommt ein superfreundlicher Zugbegleiter und verkauft uns ein Abendessen. Verhungern muss in einem thailändischen Zug definitiv niemand. An diversen Bahnhöfen machen wir halt. Der Zug füllt sich mehr und mehr. Ein weiterer Zugbegleiter beginnt die Sitze zu Betten umzufunktionieren. Er macht jedes Bett im Nu. Zieht ein Bettbezug über und das Kissen an. Die Nacht im holperigen Wagen nehmen wir unterschiedlich wahr. Während Conny mit der Augenbinde recht guten Schlaf bekommt, kämpft Stef die ganze Nacht mit der hellen Beleuchtung. Als wir am Morgen aus unseren Pritschen kriechen, liegt in jedem Bett jemand. In unserem Waggon sind wir die einzigen Ausländer. Einfach zu Reisen gibt uns immer wieder die Möglichkeit etwas Authentizität zu erleben.
Bangkok vibriert wie eh und je. Nachdem unser Gepäck im Hotel deponiert ist, machen wir uns auf den Weg zum berühmten «Chatuchak» Wochenendmarkt. Schön zu sehen, dass sich seit 2022 (Ende von Covid19), wieder einiges geändert hat. Sämtliche Stände sind geöffnet. Den ein oder anderen Stand erkennen wir sogar wieder. Gerne kaufen wir das gute Curry und ein paar neue «Fischermens» Hosen von den uns bekannten Ständen. Viele Stände sind jedoch auch edler geworden. Vor vielen Jahren war der Markt mehrheitlich von Lokalen besucht. Heute ist er nur noch für Touristen ausgelegt. Trotzdem ein Spass durch all die kleinen Stände und engen Gassen zu flanieren und ein paar weitere Kleidungsstücke, welche wir nach unserer Segelreise ersetzten müssen, zu shoppen. Am Abend geniessen wir zu unserem Essen in einer Weinbar ein gutes Glas Wein. Lange ist es her, dass wir so guten Wein getrunken haben. Ein reiner Gaumenschmaus. Die weiteren Tage besuchen wir die ein oder andere Mall. Unglaublich, wie viele Louis Viton, Channel und all die anderen Luxusmarken, vertreten sind. An jeder Ecke gibt es ein weiteres Geschäft derselben Haute-couture. Wir können uns gar nicht vorstellen, dass es sich rentiert, derart viele Filialen zu betreiben. Die Menschen in Bangkok sind wie gewohnt spannend. Jede Nationalität und jeder Kleidungsstil sind vertreten. Schön wie akzeptiert und normal alles Spezielle in Bangkok sein darf.
Best Beef ist der Name eines lokalen Restaurants. Bereits das letzte Mal in Thailand wurde uns dieses Lokal empfohlen. Auf den Tisch kommen ein kleiner Holzkohlegrill und drei hausgemachte Saucen. A discrétion schlemmen wir verschiedene Fleissorten auf dem Tischgrill. Eigentlich wie zu Hause, nur etwas anders. Wie die Thailänder sagen: «Same same but different!», aber richtig gut.
China Town, immer ein spannender Besuch. Wir amüsieren uns über das Gewimmel in den engen Gassen. Viel Platz gibt es nicht, doch immer wieder zwängt sich ein Roller durch die Massen. Stef überkommt ein natürliches Bedürfnis. Bereits die sehr saubere Toilette verwundert ein wenig. Als er wieder zurück zu Conny will, ist hier ein riesiger Menschenauflauf. Kameras blitzen, Hände werden geschüttelt. Der Prime-Minister von Thailand besucht die einfachen Leute vor den Wahlen. Und wir mittendrin. Bereits der zweite Prime-Minister, welchen wir auf unserer Reise treffen. Krass.
Unseren letzten Tag in Bangkok verbringen wir mit einer Pub-Tour, welche im Lonely Planet empfohlen wird. Um in die Region zu kommen, nehmen wir die Flussfähre. Immer wieder geniessen wir es, auf dem Wasser kutschiert zu werden. Die erste Bar verspricht bereits viel. Durch eine kleine Gasse kommen wir an eine kleine Uferpromenade und finden dort ein rustikales Pub. Das lokale IPA mundet hervorragend. Weiter schlendern wir durch die verschiedenen Gassen und Strassen an mehreren Lokalen vorbei. Wir kehren nicht in jedem der über zehn Lokale ein. Eine Bar an der berühmten Khao San Road lassen wir uns für ein weiteres Bier nicht entgehen. Für uns ein Spass zu sehen, wie sich alles gewandelt hat. Die schon damals beliebte Strasse bei Backpackern ist weiterhin gespickt mit jungen Rucksacktouristen. In einer Blues Bar mit einem Live-Artisten lassen wir den Tag ausklingen.
22.01.-29.01.2026 Chiang Mai
Am Morgen steigen wir mit vielen anderen Touristen in den Zug nach Chiang Mai. Wir freuen uns auf den für uns unbekannten «unberührten» Norden von Thailand. Mit etwas Verspätung verlassen wir Bangkok. Bald wird es ländlicher. Lustig sind einige Barrieren. Diese müssen von Hand vor die Gleise gerollt werden, bevor der Zug eintrifft. Sobald der Zug passiert hat, werden sie wieder auf die Seite gestossen. Viele Züge werden hier vermutlich nicht durchfahren. Als wir bei einem Bahnhof einfahren, wundern wir uns, woher der ganze Rauch kommt. Dieser scheint nicht von einer Abfallverbrennung zu sein. Bis wir merken, dass sämtliche Passagiere aussteigen und dann jemand auf Englisch übersetzt, dass unser Zug brennt. Unser Hauptgepäck ist einiges von uns entfernt verstaut. Daher verlassen wir den Zug nur mit Handgepäck. Ein Teil von unserem Waggon brennt. Zuerst versuchen sie es mit Wasser im Bahnhof zu löschen, bis der Zug aus dem Bahnhof rollt. Unser Gepäck ist wohl dahin. Da sehen wir eine Tasche am Perron. Die Tasche von Stef wurde ausgeladen. Die von Conny ist noch im Zug. Conny ist etwas traurig, dass die verschiedenen, speziellen Kleidungsstücke von den diversen Ländern nun weg sind. Aber Hauptsache alle Passagiere sind wohl auf. In Thai gibt es die ein oder andere Durchsage. Sämtliche Touristen schauen, was alle Lokalen machen und bleiben wie sie auf dem Perron stehen. Nach ungefähr fünfzehn Minuten kommt der Zug wieder angefahren. Juhuuu, die Tasche von Conny wird unversehrt aus dem gelöschten Waggon geborgen. Die nächste Durchsage wird auch in Englisch übersetzt. Wir müssen ungefähr drei Stunden warten, bis ein Ersatzzug aus Bangkok kommt. So setzten wir uns in den grossen und modernen Wartebereich des Bahnhofes und klimpern ein wenig auf unserer Ukulele. Das ganze Üben in den Ankerplätzen hat sich gelohnt. Die Leute setzten sich nicht weg, sondern sogar zu uns hin. Mit vier Stunden Verspätung geht die Reise im neuen Zug weiter. Bei Dunkelheit erreichen wir Chiang Mai. Wir gehen direkt ins Hotel und werden mit der Erkundung am nächsten Tag beginnen.
Den ersten Tag verbringen wir mit Marktbesuchen. Langsam, aber sicher, sind wir etwas müde von den vielen Märkten. Sind sie doch jedes Mal wieder ähnlich. Bei einer Trainingshalle für Thai-Boxen machen wir einen kurzen Stopp. Ein Kämpfer zeigt auf das aufgehängt Plakat, welches am Abend einen Kampf beim Night Market bewirbt. Eine super Idee, einmal einen Kampf live zu besuchen. So machen wir uns am Abend auf zum Night Market. Scheinbar soll dieser essenstechnisch etwas vom Besten sein. Wir sind sehr enttäuscht. Der Markt ist von Touristen überfüllt. Das Essen ist, um es klar zu sagen, übel. Die Märkte in Bangkok haben uns viel besser gefallen. Hhmmm, und das soll der unberührte Norden sein. Auf den Kampf haben wir keine Lust mehr. Wir gehen lieber zeitig ins Hotel zurück. Es wird Zeit, dass wir aus der Stadt kommen. Wir buchen eine zweitätige Wanderung im Mae Wang Nationalpark, welche bereits übermorgen startet. Bevor wir die Stadt verlassen, besuchen wir das bekannte «Old Town». Hier gibt es diverse grosse Tempelanalgen. Wir besuchen unter anderem den bekannten Tempel Wat Phra Singh. Dieser Tempel aus dem 14. Jahrhundert mit seinen Gold- und Kupferstatuen ist einen Besuch wert. Immer wieder sehen wir einen Mönch, welcher etwas am Knüpfen ist oder jemanden segnet. In einer Halle hat es diverse Mönche aus Wachs, welche sehr echt aussehen. Mehrere Besucher sind hier am Meditieren. Die Energie im Raum lädt zum Verweilen ein. Anschliessend schlendern wir ein wenig durch «Old Town», machen uns jedoch bald auf den Rückweg. Am Abend besuchen wir die Kommune von Burma. Sie bieten jeden Abend verschiedenes Essen an einigen kleinen Ständen an. Viele Thai und Burmesen sind vor Ort auch einige Touristen geniessen diese schöne Atmosphäre. Das Essen mundet hervorragend. Dieser Platz ist viel mehr nach unserem Geschmack.
Pünktlich holt uns ein Fahrer der gebuchten Tour ab. Nach zirka dreissig Minuten Fahrt halten wir an einem lokalen Markt. Mehrheitlich werden Gemüse, Früchte und Fisch angeboten. An einem Stand treffen wir unseren Guide. Er empfiehlt einen Kokosnussreis in einem Bananenblatt. Gerne probieren wir diese lokale Köstlichkeit. Nach weiteren fünfundvierzig Minuten Fahrt sind wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung angelangt. Unser ortskundige Führer Pong ist phänomenal. Er kennt jede Pflanze und jedes Schlupfloch von den Dschungelbewohnern. Immer wieder, wenn wir bei einem steilen Anstieg am Keuchen sind, macht er einen Halt und teilt seinen grossen Wissensschatz mit uns. Er zeigt uns lokale Heilpflanzen, wie auch den Baum, aus welchem der berühmt Tiger Balm hergestellt wird. Ein grünes Blatt verreibt er, bis seine Hände rot gefärbt sind. Er erklärt, dass dies die natürliche Farbe ist, mit welcher sie etwas rot einfärben. An einem Ort zeigt er uns ein gefaltetes Blatt. In diesem wohnen rote Ameise und er bietet uns eine zum Kosten an. Da wir uns bei ihm sehr wohl fühlen und ihm vertrauen, degustieren wir so ein Krabbeltier. Schmeckt neutral. Nur war Conny zu langsam mit zubeissen, sodass die Ameise ihr entweder auf die Zunge gepinkelt hat oder sie gebissen hat. Keine Ahnung was, auf jeden Fall juckts. Bei einem Stopp trinken wir frisches Wasser aus einem Bambusrohr.
Beim nächsten begutachten wir das Haus einer Tarantel. Aus einem anderen Stück vom Bambus bastelt er für uns alle eine Pfeife. Dieser Laut lockt Mäuse an, sodass sie diese jagen und essen können. Die Pilze kennen sie alle und wissen, welchen sie Essen können. Ein gutes Indiz für essbare Pilze ist, wenn sie an der Unterseite von Insekten gekostet wurden. Was ein Insekt isst, ist nicht giftig. Auf dem Weg machen wir einen Mittagshalt bei einem Wasserfall. Das Wasser ist sehr kalt, weshalb wir nur unsere Füsse baden. Der Gemüsereis und die frischen tropischen Früchte stärken uns für den Nachmittagsmarsch. Nach schweisstreibenden 700 Höhenmetern erreichen wir unser Lager. Eine Familie beherbergt uns in der einfachen Unterkunft. Wir geniessen das ein oder andere Bier während unsere Guides und die Familie das Abendessen zubereitet. Der Austausch mit den Touristen von Dänemark, Japan, Deutschland, Frankreich und der Schweiz macht Spass. Das frische Gemüse mit den frischen Kräutern und dem Reis schmeckt hervorragend. Kurz nachdem Essen, lädt uns die Familie und die Guides zum Lagerfeuer ein. Schön, in der Gruppe die Wärme des Feuers zu geniessen. Auf dieser Höhe sind die Temperaturen eher frisch. Ein lustiger Abend beginnt. Sie haben eine Box mit zwei Mikrofonen, sodass wir Karaoke singen können. Die Thai starten mit einer berühmten Thai Schnulze. Wir vier Schweizer singen im Anschluss «W. Nuss vo Bümplitz» und so tragen alle ein Lied ihres Landes vor. Wir singen, tanzen und lachen, bevor wir zufrieden auf unsere Matratzen fallen und in der kalten Bergluft einschlummern. Der zweite Wandertag ist um einiges leichter, es geht mehrheitlich bergab. Pong, unser Guide hat jedoch einen derart zügigen Gang, dass wir trotzdem ordentlich ins Schnaufen kommen. Wieder teilt er viel von seinem Wissen. Heute trinken wir Wasser aus einem unscheinbaren Baumstamm. Lernen wie Avocado Bäume aussehen, kosten wilde Bananen, welche mehrheitlich aus Kernen besteht. Bestaunen wilde Bienen, kommen an einem kleinen Dorf vorbei und passieren viele improvisierte Brücken über den Fluss. Ein zweiter toller Tag in der Natur. Mit dem Auto geht es zurück nach Chiang Mai. Wir haben gerade wenig Lust auf Stadt und gehen entsprechend nur noch kurz in unserer Hotelumgebung etwas zu Abend essen. Die zwei letzten Tage in Chiang Mai verbringen wir mit einem Gemütlichkeits- und Erledigungstag, an welchem wir Waschen, Homepage schreiben und uns eine Thai-Massage gönnen. Am Abend soll es dann doch noch ins Stadion für Thai-Fights gehen. Die ersten zwei Kämpfe müssen wir zuerst verdauen. Die jungen Thai kämpfen in einer derartigen Intensität, dass der Kampf jeweils in der ersten Runde durch K.O. entschieden wird. Teils steht der Geschlagene längere Zeit nicht mehr auf. Bei einem Kampf stehen sich zwei Frauen gegenüber. Sie kämpfen etwas humaner und überstehen alle fünf Runden. Der Sieg geht an die bessere Kämpferin. Für uns eine gute Gelegenheit einen ganzen Kampf zu bestaunen. Auf den Hauptkampf sind wir besonders gespannt. Doch dieser dauert nur einige Sekunden. Der Angreifer ist derart schnell und drescht mit seinen Fäusten wie eine Maschine auf seinen Gegner ein, dass dieser keine Chance hat und kurzum zu Boden geht. Ein Spektakel für sich. Gut unterhalten, klettern wir von der Tribüne aus dem Stadion.
Unser letzter Tag in Chiang Mai ist angebrochen. Mit dem gemieteten Roller düsen wir in die Berge. An mehreren Aussichtspunkten machen wir Halt und geniessen die Sicht über Chiang Mai. Je höher wir fahren, desto kühler wird die Luft. Je weiter wir kommen, desto kurviger und enger wird die Strasse. Unverhofft finden wir am Ende der Route eine kleine Kaffee- Farm. Der Kaffee schmeckt hervorragend und beim Toilettengang sehen wir den Kaffeebauer wie er die Blüten wäscht, und die Bohnen von der Beere trennt, damit die Bohne im Anschluss zum Trocknen gebracht werden kann. Ein Ort zum Verweilen und geniessen. Auf mehr oder weniger direktem Weg geht es für uns zurück ins Hotel. Zum Abendessen gönnen wir uns ein Thai BBQ. Dieses erinnert an unser Fondue Chinoise. Stef kann sich am dünngeschnittenen Rind kaum sattessen. Bevor wir zufrieden ins Bett fallen, packen wir einmal mehr unsere sieben Sachen, da wir morgen nach Laos weiterreisen.
Unser Bus verlässt den Busbahnhof pünktlich. Über gute Strassen fahren wir gemütlich in den Norden bis zur Grenzstadt Chiang Khong. Was uns speziell auffällt ist, dass an der Strasse fast über die ganze Strecke Häuser stehen. Dahinter gibt es unzählige Reisfelder und Grünflächen. Je weiter nördlich wir kommen, desto trockener wird es. Die einen Bäume erinnern mit ihren Farben und fallenden Blättern an den Schweizer Herbst. An der Kreuzung zur Grenze meint der Chauffeur hier dürfen wir aussteigen. Mit unserem Gepäck stehen wir am Strassenrand und entdecken ein paar «Tucktuck» Fahrer, welche uns zu einem fairen Preis zur «Friendship Bride», an die Grenze von Thailand und Laos fahren. In wenigen Minuten ist unser Pass ausgestempelt. Leider dürfen wir nicht über die grosse Brücke spazieren. Wir warten somit, bis uns der Grenzbus über den Mekong nach Laos bringt. Als Schweizer Bürger dürfen wir für fünfzehn Tage visumfrei nach Laos einreisen. Mit Freude reisen wir in das für uns unbekannte Land ein und sind gespannt, was uns hier alles erwartet.